Verfasst von: Tim | 16/02/2010

Alltag Internet zieht um!


Okay, ich habe es geschafft. Weg von wordpress.com. So toll und einfach es dort auch war. Ich wollte nun selbstständig sein. Aber die Software von WordPress habe ich natürlich behalten, aber nun auf einem eigenen Server von kilu. Somit bin ich nun noch freier.

Ab sofort werden neue Beiträge nur noch unter http://alltaginternet.in24.de/wordpress/ zu finden zu sein. Leider noch mit relativ viel Werbung. Je nachdem wie populär der Blog aber wird, werde ich aber auch auf einen werbefreien Server und eine .de Domain umsteigen. Also helft mir bekannter zu werden und ihr erreicht mich schon bald unter alltaginternet.de ohne Werbung.

Liebe Grüße =)


Internetmobbing ist mittlerweile fast alltäglich, obwohl es immer mehr geahndet wird. Ähnlich ist es mit Kinderpornografie etc…
Doch nimmt das Onlinemobbing nun ganz andere Ausmaße an? In Form von „Chatroullete“, entwickelt von einem 17 jährigen Russen. Auf chatroulette.com werdet ihr mit x-beliebigen Usern auf der ganzen Welt verbunden. Mit einem Next-Button kann man den User, den man in der Cam sieht, ganz einfach weiterklicken, wenn er nicht schneller war, einen wegzuklicken. Ich habe diese neue Art von Onlinekontaktsuche mal ausprobiert.

Beim Aufrufen der Seite stößt man auf eine schlichte weiße Website, links zwei Fenster, in welchen die eigene und die Webcam des anderen User angezeigt werden. Ein paar Schlatflächen, darunter der wohl wichtigste Button, der Next-Button, runden die Seite ab. Meine Webcam wurde problemlos erkannt und gestartet, und schon ging es los. Da ich lediglich gaffend und regungslos ohne etwas Interessantes zu machen da saß, wurde ich wieder und wieder weggeklickt. Auch ich war immer wieder am Wegklicken, waren es nackte Männer, die ihr bestes Stück präsentierten oder ca 70-80 jährige Männer, die scheinbar keine Hobbys haben. Aber auch nette junge Damen oder interessante Gitarrenspieler kamen mir in meiner 10minütigen Testphase auf den Bildschirm. Es ist einfach ein interessanter Mix. Doch solange man selbst komplett uninteressant ist, wird man wohl kaum Kontakte aufbauen können. Also im Prinzip ein absolut sinnloses „Programm“, das lediglich ein wenig Abwechslung liefert, wenn man vielleicht den ganzen Tag im Büro sitzt. Ich werde es mir noch ein wenig weiter angucken, vllt passiert ja noch etwas Interessantes.

Eins ist für mich aber klar, als Onlinemobbing würde ich das ganze nicht sehen, denn man spielt da ja komplett freiwillig und sogar 100% anonym mit. Keine Anmeldung, keine Angabe von irgendwelchen Daten. Ein wenig erinnert es an die ersten total anonymen und zufälligen Chatprogramme. Aber schaut es euch doch einfach mal selbst an. Vielleicht gehört eine Kommunikation dieser Art und Weise schon bald zum Internetalltag. Bisher nutzen die Seite vor allem abends bis zu 20.000 User.

Verfasst von: Tim | 15/02/2010

Onlineshops: Paradies für Schnorrer


Vorerst will ich ein großes „Wilkommen zurück“ loswerden. Ich bin nach langer Absitenz aus Zeitmangel wieder dabei und versorge euch mit alltäglichen Skuriositäten aus dem Internet. Und los geht’s…

Wer hat das nicht schon erlebt: einen für gut empfundenen Artikel in einem X-beliebigen Online-Shop bestellt, ausgetestet und aufgrund von Nichtgefallen bis 14 Tage, bzw je nach Shop sogar 30 Tage nach Bestellung wieder zurückgeschickt – natürlich ohne Angabe von Gründen. Das ist natürlich ein großer Vorteil gegenüber dem Einzelhandel, vor allem da die Rückversandkosten ab einem Warenwert von 40€ vom Verkäufer übernommen werden müssen.

Doch genau diese einfachgemachte Rücksenden wird mit steigender Nutzung der Online-Shops auch immer häufiger missbraucht, so br-online heute. Solche kostenlosen Ausleihen erreichen immer unerwartetere Ausmaße, von für Aufnahmen und Konzerte bestellte und nach Nutzung zurückgeschickten Instrumenten bis hin zu für eine Hochzeit bestellten Kleidern, die nach der Hochzeit einfach zurück geschickt werden, gab es bisher schon alles. Und der Verkäufer es aufgrund der Rechtslage absolut machtlos und muss sogar beschädigte, verschmutzte und vor allem ausgiebig genutze Produkte zurücknehmen innerhalb der Rückgabefrist. Alles ist möglich! Das Paradies für Onlineschnorrer.

Was haltet ihr davon? Sicherlich habt auch ihr soetwas auch schon gemacht oder davon gehört. Lasst es uns wissen.

Verfasst von: Tim | 02/04/2009

Firefox beliebtester Browser


Über verwendete Statiskseiten wie 4stats ist es Website- und Blogbetreibern mehr als einfachStatistiken über die Userzahl und Herkunft dieser, aber auch über verwendete Betriebssystem und Browser zu erhalten. Auch ich benutze dieses sehr nützliche Tool und habe nun nach mehr als 600 Besuchern eine relativ aussagekräfitge Statistik über die verwendeten Browser bekommen.

pie1 Unter den Punkt fallen der Browser Safari (2%) und User mit unbekannten bzw. nich erkannten Browsern (ebenfalls 2%).  Man sieht eindeutig das, was auch in Browservergleichen kursiert: Mozilla ist der beliebteste Browser der Europäer. Jedoch sah das vorletzte Woche laut Wallstreet Online noch anders aus. Dort wird geschrieben, dass zuvor der Internet Explorer 7 am beliebtesten war. In Deutschland hat Mozilla schon seit längerer Zeit die Position des Marktführer übernommen, was man hier auch eindeutig erkennen kann. Doch das der IE7 der beliebteste in Europa ist, lässt sich an dieser Statistik in keinster Weise erkennen. In anbetracht der Tatsache, dass zu den 22% Internetexplorernutzern auch die Vorgänger- und Nachfolgerversion zählt, ist der Anteil des IE7 in Deutschland sehr klein.  Dafür nutzen von meinen Besuchern mehr den Browser Opera, als im deutschen Schnitt, wo der Anteil bei rund 5% liegt.
Allerdings sollte man beachten, dass mein Blog auch immer wieder Besucher aus dem Ausland verzeichnet, was diese Statistik wohl etwas verfälscht.
Warum Mozilla so beliebt ist liegt auf der Hand: Schnelligkeit, einfache Bedienung und unzählige Plug-Ins. In diesen Punkten zeigt der Internetexplorer genau gegenteilige Ergebnisse, wozu noch die Sicherheitslücken kommen. Doch trotz etwas gewöhnbedürftiger Bedienung und weniger Plug-Ins kann ich den Opera persönlich nur empfehlen. Ich finde ihn sogar noch etwas schneller im Internetbetrieb als Mozilla. Einen relativ detaillierten und übersichtlichen Vergleich der neuesten Versionen der drei Top-Browser findet ihr hier.
Wer welchen Browser wählt, bleibt aber noch jedem selbst überlassen. Schließlich legt jeder Wert auf unterschiedliche Funktionen.


So meine Lieben, wie angekündigt kommt heute die Auswertung der Umfrage. Leider gab es insgesamt nur 17 Teilnehmer, was ein relativ wenig aussagekräftiges Ergebnis mit sich bringt. Aber das was dabei rausgekommen ist ist erschreckend! Jeder Dritte von euch verbringt mehr als 6 Stunden am Tag im Internet. Meint ihr nicht, dass das ein wenig viel ist?  Wie lange die restlichen Abstimmer das Internet nutzen könnt ihr hier selbst sehen.

wwwnutzung

Abgesehen von den Dauerusern ein recht ausgeglichenes Bild. Einzig den Punkt „nur wenige Minuten“ hat niemand gewählt. Das ist wohl ein Ergebnis daraus, dass das Internet immer wichtiger für den Alltag wird. Egal ob zum Bloggen, zum Shoppen, zum Wählen, zum Kontakte knüpfen und pflegen oder zum Informationen und Neuigkeiten recherchieren, das Internet verfolgt euch überall. Also kann ich die hohen Zeiten, wobei 3 Stunden am Tag nicht wirklich lange sind meines Erachtens nach, gut nachvollziehen. Ich selbst habe 3-6 Stunden gewählt, wobei ich auch des öfteren länger online bin. Anhand dieser Umfrage könnte man jetzt wieder mit Grundsatzendiskussionen zum Thema Onlinesucht beginnen, was ich hier auch schon in anderen Beiträgen getan habe. Doch ich denke dazu was zu Verallgemeinern ginge zu weit, da es keine festen Kritieren gibt, die Online direkt beschreiben.

Aber vllt sollte jeder probieren, dass Internet etwas weniger als Langeweilebekämpfung zu nutzen. Probiert doch mal nur dann online zu gehen, wann ihr es WIRKLICH braucht. Damit wird sich eure Zeit im WWW mit Sicherheit nicht nur halbieren.😉

Abschließend nochmal danke an die, die abgestimmt haben. Bis dann.

Verfasst von: Tim | 30/03/2009

Alte Domain „abwracken“, 2,50€ kassieren


Gerade heute wurde die Online-Antrag für die Abwrackprämie ins Internet verfrachtet (ich berichtete im letzten Eintrag), schon gibt es neue „Trittbrettfahrer“. Mittlerweile gibt ja in fast jedem Einzelhandel die Abwrackprämie, aber dass man nun für das „verschrotten“ seiner mindestens 9 Jahre alten Domain 2,50€ vom Blog Milchrausch.de bekommt, kann der Autor des Artikels wohl nicht ganz ernst meinen. Schließlich werden die Domains bekanntermaßen mit dem Alter immer wertvoller.

„Wir Unterstützen jeden der eine neue Domain benötigt mit € 2,50. Der Betrag wird demjenigen per Paypal ausbezahlt. Vorraussetzung ist natürlich das derjenige uns seine mindestens 9 Jahre alte Domain überlässt,“ heißt es dort.

Ob das wohl eine Anspielung auf das „abwracken“ der Seite für den Onlineantrag der Abwrackprämie sein soll? Gut möglich wäre es!

EDIT: Wie ich gerade sehe, hat auch der Basic Thinking Blog sich bereits mit dieser skurielen Abwrackprämie beschäftigt.

Verfasst von: Tim | 29/03/2009

Abwrackprämie online


Online-Shopping – OK, Online-Partnersuche – auch OK, Online-Leben – naja, wenns sein muss OK, aber jetzt auch noch die Online-Abwrackprämie? Ja, so sieht’s aus. Ab morgen kann man die Abwrackprämie für sein Altauto nur noch online beantragen wie die Abendzeitung schreibt. Vorteil: Man kann die Abwrackprämie auf der Seite des zuständigen Bundesamtes www.bafa.de reservieren. Dann hat man ein halbes Jahr Zeit die nötigen Unterlagen, wie den Verschrottungsbescheid, nachzuschicken. Fahrzeughalter ohne Internet können dies auch, wie explizit gewünscht wird, von dem Autohändler ihres Vertrauens erledigen lassen.

Die bisher für 600.000 Alt-PKW ausreichende Abwrackprämie soll übrigens weiter aufgestockt werden. Ab morgen 8h geht’s los. Es wird ein neuer Ansturm aufgrund der Reservierungsmöglichkeit erwartet.


Ob die Tagesschau, die Zeit oder die Bild, alle berichten von den kanadischen Wissenschaftler, die das Spionagenetzwerk «GhostNet» (Geisternetz) aufgedeckt haben. Dieses von Unbekannten betriebene Netz hat innerhalb von nur 2 Jahren rund 1300 Computer in 103 Ländern gehackt. Dabei hatten sie freien Zugang zu Dokumenten und konnten Ton- als auch Videoaufnahmeanlagen nutzen und somit Räume überwachen. Geschätzte 30% der Computer stehen in Minesterien, Botschaften oder in den Gemächern des Dalai Lamas. Dieser hatte übrigens die Forscher beauftragt seine Rechner nach Schädlingen zu durchsuchen, wobei sie auf das Netzwerk gestoßen sind.

Wer diese Hacker sind weiß niemand. Man weiß nur, dass der 3/4 der Angreiferserver in China sitzen. Die chinesische Regierung weist allerdings alle Vorwürfe mit den Hackangriffen in Kontakt zu stehen von sich ab. Möglich ist als Täter jeder, von CIA über Russen bis hin zu den Chinesen. Nur ist nicht bekannt, was mit den Angriffen bezweckt werden soll. Fakt ist jedoch, dass es stetig mehr gehackte Rechner werden, so die Forscher des  Munk-Zentrum für Internationale Studien der Universität von Toronto.

Mir zeigt diese erschreckende News zumindest, dass die Computerkriminalität stetig zunimmt und sich immer rasanter verbreitet. Und wer weiß, ob man selbst nicht auch schon angegriffen wurde? Allein der Gedanke, dass die Hacker meine Computerperipherie wie die Webcam steuern könnten ist schockierend.

Ich werde euch dazu weiter auf dem laufenden halten. Aktiviert bloß alle euren Anti-Hack-Schutz!


Quelle: Frankfurter Allgemeine, 26.3.09
So erschreckend und skuriel es auch klingen mag, genauso real ist dieser Gedanke. Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, machen sich Onlineuser tatsächlich ernsthafte Gedanken, wie ihre Online-Kontakte oder Gildenmitglieder nach dem Tod von diesem erfahren.

Zunächst ein Beispiel zu diesen skurielen Gedanken aus der Realität:
Jerald Spangenberg starb während eines Onlinespiels im Alter von 57. Seine Tochter machte sich daraufhin ernsthafte Gedanken, wie sie seine Online-Community über seinen Tod informieren kann. Nachdem sie bei den Betreibern des Spiels kein Erfolg hatte und auch sein Passwort nicht kannte, wurde sie die Todesnachricht schließlich auf der Internetseite seiner Gilde los, wo mit starken Bedauern reagiert wurde.

Damit soetwas nicht passiert und die Onlinekontakte eines Verstorbenen von dessen Tod erfahren, gibt es mittlerweile Unternehmen, die sich genau auf solche Fälle spezialisiert haben. So zum Beispiel die Website Deathswitch, auf welcher Menschen eine E-Mail hinterlassen können, welche an bestimmte Kontakte verschickt wird, sobald man eine bestimmte Zeit die Website nicht besucht. Eine ähnliche Variante bietet  Slightly Morbid. Auch hier werden E-Mails verschickt, jedoch muss dieser Vorgang von Verwandten oder Freunden, die die Informationen zur Aktivierung haben, gestartet werden. Ist das echt eine moralisch richtige Lösung?

Ich selbst habe mir über solch einen Fall noch nie Gedanken gemacht, ich finde es auch irgendwie zu virtuell. Für Leute, die ihr reales Leben bereits abgegeben haben, mag das ja schön und gut sein, aber für den Otto Normalverbraucher? Ich denke nicht. Wie seht ihr das?

Verfasst von: Tim | 28/03/2009

Bloggen als Sucht!?


blogsuchtIch habe bereits über Browsergames-, Shopping- und die Internetsucht im allgemeinen geschrieben. Bei meiner Recherche für neue Blogthemen bin ich nun über den Blog „Basicthinking“ gestolpert, wo gerade gestern auch über diese Thematik gebloggt wurde. Das hat mich daran erinnert, dass ich eigentlich auch über Bloggen als Suchtfaktor schreiben wollte.
Here we go!

Meine weiteren Recherchen im Internet haben leider keine weiteren Informationen zum Thema „Bloggsucht“ oder ähnliches ergeben. Aber im Aritkel von „Basicthinking“ habe ich dafür einen interessanten Link zu einem Test ob man Bloggsüchtig ist, gefunden. Dieser ist sehr interessant auch wenn er leider englischsprachig ist. Erstaunlicherweise bin ich nach knapp 2 Monaten bloggen schon 50% Blogsüchtig. Seid ihr bloggsüchtig?

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