Verfasst von: Tim | 10/02/2009

Online Mobbing – Ergebnisse des „Safer-Internet-Day’s“


Die Thematik des Online bzw. Cyber Mobbings, worüber ich hier vorgestern schon berichtete, scheint in den letzten Tagen immer wichtiger zu werden. Das liegt wohl daran, dass wir heute, am 10. Februar 2009, den „Safer Internet Day“ „gefeiert“ haben. Dementsprechend findet man, wenn man Suchmaschinen nun mit den Begriffen „online mobbing“ füttert, haufenweise interessante Einträge, die jedoch größtenteils alle über Ähnliches schreiben: Online-Mobbing an sich und den „Safer Internet Day“.

Ganz vorne dabei ist wieder die Süddeutsche.de, welche gleich mehrere Artikel mit teilweise ähnlichem, teilweise aber auch unterschiedlichem Inhalt veröffentlichte.
Der erste Artikel widmet sich überwiegend den Zielen und Ergebnissen des Treffens der 17 Anbieter von sozialen Online-Netzwerken (z.B. SchülerVZ/StudiVZ, Facebook, YouTube). So haben diese zum Beispiel eine Einbindung eines „Hilfe“ Buttons für gedemütigte User oder das Einschränken der Nutzungsmöglichkeiten für Minderjährige (Profile nicht mehr öffentlich sichtbar) beschlossen, teilte die Europäische Kommission aus Brüssel mit. Diese teilte zudem mit, dass sie einen kleinen Spot zum Thema Online-Mobbing gedreht haben, welcher demnächst im Fernsehen zu sehen sein wird. Eine Vorschau dazu habe ich leider noch nicht gefunden.
Ein zweiter Artikel beschäftigt sich eher um den dramatischen Umfang des Cyber-Mobbings und weit dieses teilweise geht. Dazu wird ein sehr bekanntes Beispiel aufgegriffen. Und zwar das Beispiel der 13-jährigen Megan Meier, die sich in eine Online-Bekanntschaft verliebte, welche sich aber als Mutter einer ehemaligen Schulfreundin entpuppte, die sich für ihre Tochter rächen wollte. Das ging so weit, dass sich das Mädchen schließlich erhängte.
Und der dritte Artikel ist eine starke Zusammenfassung des ersten Artikels, für die faulen Leser unter euch 😉
Es gibt aber noch viele weitere Artikel zu diesem Thema auf anderen Seiten, welche stündlich mehr werden. Doch im Prinzip sind dies alles Online-Zeitungen, die alle den ähnlichen Inhalt haben und über das selbe berichten.

Abschließend noch der Link zur Homepage des „Safer Internet Day’s“ auf der ihr Informationen zu teilnehmenden Ländern (insgesamt 50) und verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen einsehen könnt. Dieser Tag findet übrigens seit 2004 jährlich statt.

Da kann man nur noch hoffen, dass dieses große Interesse der Medien an diesem Thema auch in Deutschen Familien Einklang findet und das solche Fälle wie das der kleinen Megan nicht mehr vorkommen. Auch wenn dies natürlich nur ein Ausnahmefall ist, welcher jedoch zum Vorzeigesbeispiel wurde.

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